LiPo-Wächter V2 - eine highend Überwachung für
LiPo-Akkus
Der
LiPo-Wächter V2 besitzt eine einstellbare Grenzspannung in einem
Bereich von 2,9V bis 3,9V. Dies erlaubt es, den Wächter sehr präzise
an den jeweiligen Akku anzupassen und einen beliebigen
Entladezustand einzustellen.
Das "Gehirn" des Lipo-Wächter V2 ist eine intelligente Elektronik
(Mikrocontroller).
Der Wächter ist kompatibel mit 2S, 3S, 4S, 5S und 6S Akkus. Jede
Zelle wird einzeln überwacht. Die Warnung erfolgt optisch, sowie ab
3S auch akustisch. Jede Zelle wird mit einer einzelnen LED
angezeigt. Zusätzlich ist eine superhelle Led eingebaut, welche auch
aus weiterer Entfernung noch erkannt wird. Der Alarmton wird mit
einem sehr lauten Piezosummer erzeugt. Der Alarmton ist ein
wiederkehrender Ton (ein-aus-ein-aus.. ) für eine bessere
Wahrnehmung.

Beim
Anschliessen des Wächters an den Akku werden zuerst alle Zellen
detektiert und es blinken soviele Leds wie Zellen erkannt wurden. In
den nächsten paar Sekunden ist der Lipowächter eine
Akku-voll-Anzeige. Danach ist der Wächtermodus eingeschaltet. (siehe
Beispiel weiter unten)
Bei
der Akku-Voll-Anzeige wird der Wert der tiefst entladenen Zelle
angezeigt. Der Spannungswert wird in 0.1V Schritten von 3,5V bis 4V
mit den kleinen Leds dargestellt. Wenn der 4V Wert erreicht wird
(Zelle hat 4V oder mehr) ist der Akku voll geladen. Bei einem
kleineren Wert ist er bereits entladen. Ist der Wert nur 3,5V (oder
kleiner) ist ein LiPo-Akku normalerweise komplett leer.
Diese Spannungsanzeige (Akku-Voll-Anzeige) hat nichts mit der
eingestellten Spannung für den Grenzwert zu tun. Die
Akku-Voll-Anzeige bezieht sich auf den Akku im Leerlauf, die
Grenzspannung bezieht sich auf den Akku unter Last. Im Leerlauf ist
die Spannung des Akkus immer höher als im belasteten Fall.
Die
Akku-Voll-Anzeige ist also kurz gesagt ein Voltmeter. Sie ist nur
während den ersten paar Sekunden, nach Anschliessen des Wächters,
aktiv.
Danach geht der Wächter in den Wächtermodus. In diesem befindet er
sich solange bis er wieder vom Akku getrennt wird. Seine
Hauptaufgabe besteht in der Überwachung des Akkus und der
Alarmierung vor einer bevorstehenden Tiefentladung.
Der Alarm und die Superhelle Led werden erst aktiviert, wenn die
Spannung während mehreren Sekunden unter dem Grenzwert liegt. Somit
werden kurzzeitige Spannungsspitzen herausgefiltert. Die kleinen
Leds leuchten dagegen sofort nach unterschreiten der Grenze und
löschen natürlich wieder bei höherer Spannung. Aus dem "Geblinke"
der kleinen Leds kann man sehr schön die Spannungsschwankungen unter
Last mitverfolgen. Je näher man sich im Verlauf des Fluges der
Grenze nähert, um so mehr reagieren die kleinen Leds. Diese Leds
leuchten aber absichtlich nur schwach, damit der Pilot nicht
irritiert wird, bevor der Grenzwert wirklich dauerhaft
unterschritten wird. Das Signal zur Landung des Modells wird durch
die superhelle LED und durch den Alarmton gegeben.
Steckerkompatibilität
Der
Wächter wird an das Balancerkabel des Akkus angeschlossen. Er ist
verpolungssicher. Ein und derselbe Wächter ist kompatibel für
Zellenzahlen von 2S bis 6S.
Standardmässig haben alle Wächter eine Stiftleiste mit 2,54mm
Pinabstand als Balancerstecker eingebaut. Diese Stiftleiste ist
kompatibel mit dem EH-System (Kokam, Graupner, Robbe,...), mit dem
XH-System (Align, Walkera, ...) und mit dem PQ-System ab 4 Zellen (Polyquest,
Hyperion, Jamara, ...).
Das kleinere TP-System (Thunderpower, Flightpower, ...) mit 2mm
Pinabstand ist nur mit einem entsprechenden Adapterkabel
anschliessbar.
Zu
bestellen bei www.meury-electronics.ch
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